Das Fischfilet und die Geschichte dahinter

Bei mir macht sich etwas Griechenlandferienfieber breit ……….. Nachdem ich mir einige Möbel neu weiss lackiert und ein schönes Zierkissen dazugekauft habe, gab es heute zu Mittag Fisch und ein griechisch angehauchter Salat.

Dazu muss ich eine nicht ganz jugendfreie kleine Anekdote erzählen. Den Seibling habe ich selber gefangen, getötet und ausgenommen, was mich einiges an Überwindung gekostet hat!! Seit einigen Monaten erlerne ich das Fischen von einem Profi, doch ich glaube, eine Fischerin werde ich nie werden. Denn nach dem letzten Mal, wo ich mich endlich getraute, selber die Made bei lebendigem Laibe aufzufädeln, den Fisch eigenhändig mit dem Knüppel totzuschlagen und dabei seinen Todeskamp zu spüren, seit ich den Kiemenschnitt (zum Ausbluten, damit der Fisch wirklich stirbt) vollzogen habe, den Fisch mit dem Messer geschlachtet habe und dabei das Geräusch beim Wegzupfen der Gedärme (man muss an der Speiseröhre gut festhalten, während man dabei das kleine Herz sehen kann) gehört habe, hatte ich einen furchtbaren Albtraum darüber. Sorry für das brutale Beschreiben, aber so ist es eben.

Mein Fazit: Als Fischer muss man echt taff und abgebrüht sein. Andererseits ist es sicher ein spannendes Universum: Die vielen verschiedenen echten und künstlichen Köder, die je nach Art der Route, der Technik etc. zum Einsatz kommen. Das meditaive Warten, der Adrenalinschub beim einholen (das Hantieren mit der Bremse und der Angel ist nicht so einfach, und manche Fische sind intelligent und springen doch glatt über den Kescher). Und ein fangfrischer Fisch ist nicht zu vergleichen mit der Tiefkühlkost aus dem Supermarkt. Nach den letzten 2 Tagen, wo wir am Melchsee relativ viel gefangen haben, liegen nun ein paar Filets der Forellen und Seiblinge noch bei mir auf Eis. Vermutlich die letzten.

  1. Tomatenwürfel, Fetawürfel, geschnittene Oliven, gekochten Fenchel lässt man in Olivenöl, Zitronensaft, Meersalz, Pfeffer, Salatkräuter 30 Minuten lang ziehen
  2. Den Fisch würzt man mit Meersalz und Pfeffer und wendet ihn in glutenfreier Mehlmischung. Danach wird er in reichlich Olivenöl knusprig gebraten
  3. Mit einer Zitronenscheibe garnieren

Seibling

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